Haus 59 VTG-Chirurgie: Organisation und Nachbetreuung eine Zumutung für Patienten und Angehörige
- Pro:
- Technische Ausstattung
- Kontra:
- Kommunikation mit Patienten unterirdisch, Absprache zw. Ärzten- Patienten- betreuenden Pflegekräften kaum vorhanden
- Krankheitsbild:
- Bauch-OP, Stoma-Rückverlegung
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Die Anreise erfolgt mittlerweile nur noch am OP-Tag selbst, egal von wo man kommt und ob man schon 6.00 Uhr auf der Matte stehen muss. Das war vor 2 Jahren noch anders, da durfte der Patient schon am Vortag "einchecken". Wir waren dann also 5.50 Uhr da, 6.13 Uhr wurde uns mitgeteilt, dass der Patient doch erst um 10.00 Uhr dran ist, da sich der OP-Plan geändert hat... Die OP ist laut Klinikaussage erfolgreich verlaufen, die Nachbetreuung war dann holperig, die Visite regelmäßig, aber unpersönlich, ein richtiges Patientennachgespräch über den Erfolg der OP oder Probleme gab es erst kurz vor der Entlassung auf ausdrücklichen Patientenwunsch. Zwischendurch wurde mal fallen gelassen, dass auch noch ein unerwarteter Tumor entfernt wurde und nun über eine erneute Chemo diskutiert wird... der Patient wird mental total allein gelassen, die menschliche Psychologie scheint den Ärzten und dem Pflegepersonal unbekannt. (Ausgenommen einiger sehr netter und bemühter Menschen) Nach einer schweren Darm-OP ist es außerdem auch sehr verwunderlich, dass der Patient schon ab dem 3. Tag wieder feste Nahrung bekommt, anstelle nahrhafter Kraftbrühen, die besser verträglich sind. Das Krankenhausessen ist nach wie vor eine absolute Zumutung und der Heilung nicht förderlich (Gemüse und gesunde Eiweiße Mangelware, kaltes labberiges Brot, gezuckerte fettarme Diätjoghurts spotten jeglicher Ernährungsmedizin), kein Wunder, dass die Verdauung und Wundheilung schleppend verlief. Die Wundversorgung erfolgte auch sehr dilettantisch, zwischendurch trat noch Eiter auf. Der Patient wurde trotz schlecht heilender Wunden nach 2 Wochen entlassen. Die Pflegeschwester daheim konnte es nicht glauben, dass man einen Patienten in solchem Zustand entlässt. Fazit: Man merkt, dass in dieser Klinik an allen Ecken gespart wird. Der Patient wird schnell aufgeschnitten und operiert, ansonsten wird er eher wie ein Stück Fleisch statt Mensch behandelt, da für Kommunikation und Mitgefühl keine Zeit ist. Sehr traurig.


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DANKESCHÖN FR.DR.L.ZOCHER!!!Für IHR WISSEN,EINSATZ,MENSCHLICHKEIT UND HUMOR...