Tagesklinik
- Pro:
- Freundliche Betreuung, Ergotherapie, gute Lehrer, gute Konfliktlösung
- Kontra:
- Unzulässige Therapeuten, Kunsttherapie, Essen
- Krankheitsbild:
- Depression, Schlafstörungen, Sozial Phobie
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich war 2024 in der damaligen Tages Klinik.
Die Betreuer und Lehrer waren immer freundlich und hilfsbereit, weshalb ich gerne hingegangen bin. Auch Therapeuten für bestimmte Fachbereiche, z.b Ergotherapie, Sporttherapie waren immer gut gelaunt und offen für die Patienten.
Dazu muss ich sagen, das mir dort nicht wirklich weitergeholfen wurde
Als ich in die Klinik kam, hatte ich starke Schlafstörungen und ich hab much bemüht Medikamente dafür zu bekommen.Anfangs war alles gut, bis ich angefangen habe stark an Gewicht zu zunehmen.Ich wurde daraufhin zur Ernährungstherapie geschickt, welche sehr hilfreich war, aber mir nicht viel helfen konnte,weil die Probleme nicht von einer Essströung gekommen sind.Als ich das mit meinem Therapeuten besprochen habe, wurde mir gesagt das sowas unmöglich sei, weshalb ich dachte das ich aufgrund von mangelnder Disziplin zunehme. Auch als die Medikamente nicht so gewirkt haben wie sie sollten, wurde ich ignoriert.Mir wurden die gleichen Sachen empfohlen,die ich schon mehrfach gesagt und ausprobiert hatte.Bei meinem jetzigen Therapeuten habe ich das nochmal angesprochen und es wurde bestätigt,das die Medikamente daran Schuld sein können. Zudem wurden meine Wünsche bezüglich bestimmten Therapiestunden ignoriert,bis ich aufgrund von überforderung mit dem Stationsleiter in Tränen drüber geredet hatte.Es mussten wohl bestimmte Quoten erfüllt werden, deshalb konnte ich nichts entscheiden. Im Endeffekt habe ich mich geweigert und es,wurde eine Mitpatientin gezwungen diese Stunde zu übernehmen, auch wenn diese auch nicht wollte.
Am schlimmsten war aber der Kunsttherapeut.Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie dieser noch arbeitet.Er hat eine Mitpatientin vor mir dumm und hässlich genannt, hat andere Patienten runtergemacht und unmöglich angesprochen, bis ich die einzige aus meiner Station war, die Kunsttherapie hatte und das auch nur weil ich spaß dran hatte.
Außerdem war es wirklich chaotisch und meinen Abschluss Bericht habe nicht bekommen.


1 Kommentar
Hi, ich war von 1997 bis 1998 fast anderthalb Jahre auch auf Station 2. Wir müssten uns also begegnet sein.
Ich habe 1998 meinen 18. Geburtstag dort gefeiert. Es gab Spaghetti, die wir mit den Händen gegessen haben. Es gab eine irre Schlacht auf der Station.
Ich bin echt schockiert darüber wie die Sachen dort jetzt ablaufen. Ich möchte meine Zeit dort auch nicht missen, ohne wäre ich jetzt nicht mehr da.
Vielleicht können wir uns einmal persönlich austauschen?! Meine E-Mail-Adresse [email protected].
Wie gesagt wir müssten uns kennen.