Sehr zufrieden
- Pro:
- Multiprofessionelles Team, verständnisvoll und freundlich
- Kontra:
- Essen war nicht immer so gesund und lecker
- Krankheitsbild:
- Depressionen
- Privatpatient:
- nein
- Erfahrungsbericht:
-
Ich wurde am 6. Januar 2026 mit einer schweren depressiven Episode in die klinik in Benninghausen haus 15 eingewiesen.
Die Klinik ist personell gut aufgestellt und fachlich sehr zu empfehlen.
Ich war 7 Wochen auf der Depressionsstation. Eine Bezugsperson aus der Pflege ist einem als 1. Ansprechpartner zugeteilt, mit der man selbstbestimmt Dinge, die den Behandlungsplan betreffen ansprechen und erfragen kann. In einer Cantine gibt es von 11.45- 13.00 Uhr vollwertige Kost, vegetarische Alternativen und Allergenfreies Essen (z.B.Glutenfrei)
Therapiemöglichkeiten sind unter anderem: Verhaltenstherapie, metakognitives Training bei Depression, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Gestaltungstherapie, Ergotherapie, Bewegungstherapie in der Gruppe oder Einzeln (Gerätetraining). In Einzelfällen ist auch Physiotherapie möglich und das Pflegeteam arbeitet auch mutiprofessionell (z.B. Ohrakupunktur, Massageliege, Aromatherapie) Das Angebot einer Sozialarbeiterin und beruflichen Orientierung rundet den Aufenthalt ab. Ich war sehr dankbar, dass mir jemand bei der Beantragung des Schwerbehindertenausweises geholfen hat und dass ich verschiedene berufliche Perspektiven einmal durchspielen bzw, durchdiskutieren könnte.
Danke für Alles und gute Besserung allen, die dort Hilfe suchen.


2 Kommentare
Ich habe Ihren Kommentar mit großem Erstaunen gelesen. Ich war dort vier Wochen – länger hätte ich es ehrlich gesagt kaum ausgehalten.
Es ist schön zu hören, dass jemand offenbar bessere Erfahrungen gemacht hat. Meine Erfahrung war allerdings eine ganz andere: Die Betreuung war äußerst schlecht, und vier Wochen waren für mich bereits mehr als genug.