Erhebliche Mängel – meine Erfahrungen als Angehörige im Krankenhaus Mettmann
- Pro:
- Kompetenz der Chefärzte
- Kontra:
- Team, Strukturen, Kommunikation & Verantwortung
- Krankheitsbild:
- Privatpatient:
- ja
- Erfahrungsbericht:
-
Ich möchte meine persönlichen Erfahrungen als Angehörige mit dem Krankenhaus Mettmann öffentlich teilen. Dies ist zunächst ein erster Erfahrungsbericht. Über konkrete Erlebnisse und Abläufe werde ich noch ausführlicher berichten.
Ich habe dieses Krankenhaus über einen längeren Zeitraum intensiv erlebt und dabei Stärken, aber aus meiner Sicht leider auch erhebliche Mängel wahrgenommen.
Meine Kritik richtet sich ausdrücklich nicht pauschal gegen die Chefärzte. Im Gegenteil: Ihre Kompetenz gehört für mich zu den positiven Erfahrungen.
Die wesentlichen Probleme, die ich erlebt habe, betreffen Prozesse, Strukturen, Verantwortlichkeiten, Kommunikation und Teile des Teams. Dazu gehören insbesondere auch Assistenzärzte, denen erhebliche Verantwortung übertragen wird.
In diesem Zusammenhang habe ich auch konkrete medizinische Vorgänge erlebt, die aus meiner Sicht Fragen hinsichtlich der Behandlung und möglicher Fehler aufwerfen. Darüber werde ich zu einem späteren Zeitpunkt anhand der konkreten Abläufe berichten.
Als Angehörige sind für mich bis heute wesentliche Fragen unbeantwortet. Die Kommunikation habe ich teilweise als unfreundlich, abweisend und wenig offen erlebt.
Mir ist bewusst, unter welchem Zeitdruck ein Krankenhaus arbeitet. Aber ein Krankenhaus arbeitet mit Menschen – nicht mit Maschinen. Gerade in Ausnahmesituationen brauchen Patienten und Angehörige Transparenz, Empathie und Antworten.
Besonders bedenklich: Mir wurde vom Beschwerdemanagement schriftlich per E-Mail mitgeteilt, dass die Kommunikation mit mir beendet wird. Eine weitere Klärung war damit über diesen Weg nicht möglich, obwohl Fragen offen sind.
Dies steht für mich im deutlichen Gegensatz zum Anspruch „nah & kompetent“.
Ich werde meine persönlichen Erfahrungen und konkrete Abläufe weiterhin sachlich und wahrheitsgemäss darstellen, damit sich andere Patienten und Angehörige selbst ein Bild machen können.


1 Kommentar
Nachtrag:
In meinem Falle ist mir zwar kein Schaden entstanden, da ich als Ärztin in der Lage war, diese Fehler schnell zu erkennen, mit meinem Arzt kommunizieren konnte und auch im Vorfeld mir sowohl das Labor als auch den Medikamentenplan ausdrucken ließ.
Aber ein mehr als bitteres Geschmäckle bleibt!